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Posener in Hannover

So lautete das Referat anl. des Regionaltreffens am 24. März 2019 in Hannover

Mehrere Posener und einige Westpreußen treffen sich, noch wie seit Jahrzehnten, in der Landeshauptstadt Hannover, wo ihnen in den Räumen der Matthäigemeinde Platz zur Verfügung gestellt wird. Nicht nur das: Seit Jahren begleitet der Organist N. Brandt den Gottesdienst, und ebenfalls seit vielen Jahren bereitet die Küsterin Ita Buddensieck mit Blumenschmuck, Kaffee und Kuchen den Gemeindesaal vor.

Den Gottesdienst bestritt vor allem der Vorsitzende der Gemeinschaft Evangelischer Posener e.V. Pfarrer Christfried Boelter. In seiner Predigt ging er auf die Ermüdung in den Kirchen ein, die zurückzuführen ist auf das Ausbleiben der Jugend und die Verringerung der Pfarreistellen. Von dieser Stimmung sind auch die Vertriebenenorganisationen und viele Vereine betroffen. Manche fragen sich, ob sie sich denn vergeblich bemüht haben.

Pfr. Boelter ging dann auf Jeremias 20 ein. Jeremias ist von Gott überwunden worden, beklagt sich aber, dass er von den Menschen verhöhnt und verspottet wird und somit verängstigt ist. Gott lässt ihn hoffen, obwohl er anderen unterlegen ist. Gott hat in ihm ein Feuer angezündet, das heißt Leidenschaft und Mut zum Dennoch dank seiner Begleitung durch Gott. Glaube heißt mit Gott zuleben. Doch manches wird mit Gott schwerer, weil Gott Leiden zulässt, wie er uns an Jesus demonstriert hat.

Glaube ist also nichts für Schwache, wie Friedrich Nietzsche meinte, sondern für die Starken. Er macht wach, sehend und einsatzbereit für diese fehlerhafte Welt. Wir sollen also offen für Neues sein wie die aktuelle „Freitage-für-die-Zukunft“ Schülerbewegung gegen Klimawandel.

Die Predigt machte Mut, nicht nur in die Vergangenheit, sondern vor allem in die Zukunft zu blicken.

Nach dem Gottesdienst wurde das Regionaltreffen bei Kaffee und Kuchen fortgesetzt.

Wilfried Gerke sprach im Anschluss über prominente Posener in Hannover und über Straßen und Wege, die an Posen und Westpreußen erinnern. Der Referent versuchte die Anwesenden mit ihren Erinnerungen und Fragen während des Vortrags einzubeziehen. Dieser tendenziell dialogische Ansatz führte dazu, dass die Teilnehmenden zumindest nicht weniger aufmerksam als sonst zuhörten.

Herr Gerke erklärte auch, dass die Arbeit der vielen einander abwechselnden, die seit sieben Jahrzehnten die Arbeit in der Landsmannschaft und in den Gemeinschaften wie der der Posener für die Zeitgenossen bis heute nicht vergebens war, sondern ihnen sozial und kulturell geholfen hat.

Ein Besucher aus Bad Oeynhausen, der erstmals dabei war, äußerte sich zufrieden über diese Veranstaltung. Und eine Besucherin zu einer anderen: „Es werden immer weniger. Schade eigentlich!“

Wilfried Gerke

 Rund 25 Interessierte aus der Region Hannover und dem Landkreis Uelzen trafen sich am 15. April 2018 im Gemeindezentrum der Matthäigemeinde in der Loccumer Straße in Hannover-Wülfel. Sie stammten überwiegend aus dem Posener Land und aus Westpreußen und konnten auch Gäste aus Pommern begrüßen.

Weiterlesen: Posener und Westpreußen trafen sich in Hannover

polnflagge
Die Gemeinschaft Evangelischer Posener e.V. zählt zu ihren Zielen, Verbindungen zu verständigungsbereiten Polen aufrechtzuhalten. In diesem Jahr nahm sie Kontakt zu dem neuen (am 27. April 2013 eingeführten), in Teschen geborenen und aus Warschau gekommenen Pfarrer Marcin Kotas der bewusst polnisch geprägten evangelisch-augsburgischen Gemeinde in Poznań auf. Der 32-Jährige ist Nachfolger des viele Jahre amtierenden, im März 2012 verstorbenen Pfarrers Tadeusz Raszyk, mit dem die Gemeinschaft langjährige Kontakte schon in der Zeit von Pastor Wilhelm Prenzler verbunden haben.

Weiterlesen: Kontakte in Posen

Von unserem Treffen in Potsdam

Geschäftsführerin und Organisatorin Karin Ziegeler blickte sorgenvoll, denn sie sah, dass mehr Besucher kamen als angemeldet. Es ging schon in die Richtung von 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor allem aus Berlin, Potsdam und Brandenburg, die sich am 13. Juli 2013 im lichten Gemeindezentrum der 1990 eingeweihten Sternkirche in Potsdam trafen. Die meisten waren aus dem Posener Land gebürtig, aber es waren auch echte Berliner und Leute aus Mittelpolen dabei. Unter den Anwesenden waren zudem LWW-Bundessprecher Dr. Martin Sprungala aus Dortmund, zugleich Vertreter der deutschen Katholiken in der LWW, und die neue, rührige LWW-Finanzexpertin Gudrun Schäffler aus Rüsselsheim, sowie Dr. Ursula Mechler, LWW-Bundesvorstandsmitglied und Landesvorsitzende in Berlin.

Weiterlesen: Unter dem Dach der Sternkirche

Aus unserer Mitgliederversammlung

Erfreulich ist es, dass zur Mitgliederversammlung der Gemeinschaft Evangelischer Posener e.V. diesmal jedes dritte Mitglied erschienen ist. Das Posener Altenheim im Paul-Blau-Haus in Lüneburg bot wieder einen geeigneten Rahmen, wie auch der 1. Vorsitzende, Pfarrer i. R. Christfried Boelter, anmerkte. Pfr. Boelter, der wieder die Andacht in der Hauskapelle gestaltete, war erfreut, dass er anstelle des gewohnten Klaviers eine Orgel vorfand, auf der er den Gemeindegesang begleiten konnte.

Er sprach über die Osterzeit und verdeutlichte die Verschiedenheit des Glaubens anhand des Spiels „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Schließlich hatten die Frauen auf dem Friedhof bei Jerusalem auch eine unterschiedliche Erkenntnis. War es der Gärtner oder war es nicht doch Jesus, der Auferstandene, der Erlöser (wie bei Maria Magdalena)? Das Wissen um unsere Individualität soll uns zu Toleranz gegenüber der Einsicht anderer führen.

In der sich anschließenden Mitgliederversammlung stellte Geschäftsführerin Karin Ziegeler gewohnt die finanzielle Lage der Gemeinschaft und der „Posener Stimmen“ vor. Dem Vorstand wurde Entlastung erteilt.

Da die Situation durch Abonnentenrückgang und Mitgliederschwund angespannt ist, wurde über Möglichkeiten zu Einsparungen beraten und gefragt, ob und wie lange die Aufgaben und mit welchen Methoden weitergeführt werden könnten.

 

 

Da sich herausstellte, dass der Verein alles, auch lange Bewährtes, auf den Prüfst

and stellen muss, wurde eine intensivere Beratung an den Vorstand überwiesen, der dafür eine Sondersitzung im Mai anberaumte.

 

 

 

Das neue Mitglied Pastor Helmut Brauer wurde gebeten, dabei seine Erfahrungen mit der inzwischen aufgelösten Gemeinschaft der Evangelischen aus Danzig-Westpreußen (Hilfskomitee) e.V. zur Verfügung zu stellen, die sich mit ähnlichen Pro

blemen schon 2016 befasst hat.

Weiterlesen: In schwieriger Lage gut gesteuert:

1946 ging es um die Sammlung der verstreuten Evangelischen als eine humanitäre und seelische Aufgabe. Der Glaube bot sich als Anker der in Seenot geratenen Fahrzeuge an, deren Insassen nicht wussten, wo sie landen würden. Erst einmal Ruhe bekommen, zusammen mit anderen Verzweifelten Ausschau nach einem Hafen halten – das war notwendig.

Vertriebene Pastoren nahmen sich mit Hilfe der Landeskirchen in der Form eines Besuchsdienstes der Bedürftigen an.

Weiterlesen: 73 Jahre Gemeinschaft Evangelischer Posener

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„Glaube - Liebe - Hoffnung“ in Posen / Poznań   

 Im Terminkalender der „Posener Stimmen“ war zum 23./24. Oktober 2004 die Aufstellung und Einweihung der 2. Skulptur „Glaube - Liebe - Hoffnung“ in Posen angekündigt worden.

Zu diesem Ereignis reisten mehrere Mitglieder und Freunde der Gemeinschaft Evangelischer Posener mit der Bahn aus verschiedenen Gegenden in Deutschland an. Im Zug von Berlin nach Posen war die Reisegruppe dann vollzählig beisammen.

Der Beginn der Einweihung der Skulptur im neuen Evangelisch-Augsburgischen Gemeindezentrum an der ul. Obozowa 5 war zu 16:30 Uhr geplant. Leider hatte der Zug auf der Strecke von Berlin nach Frankfurt/Oder auf Grund von Betriebsstörungen erhebliche Verspätungen, sodass die Feierlichkeiten der Einweihung der Skulptur erst 1 Stunde später beginnen konnten.

Weiterlesen: Aufstellung der 2. Skulptur

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